Erfahrungsberichte

Bettina, Freiwillige im Tandemprojekt Pamiga Münchenbuchsee:

„Der wöchentliche Besuch bei einer afghanischen Frau ist eine wertvolle Horizonterweiterung, die mich nicht selten ins Nachdenken bringt. Eine total andere Welt – so nahe bei mir. Die Kommunikation ist zwar manchmal nicht ganz einfach, aber Gastfreundschaft und Humor helfen dabei, die Sprachbarrieren zu überwinden. Die Patenschaft ist eine Bereicherung für mich!“

Stimme einer geflüchteten Person im Tandemprojekt Auf Augenhöhe Biel:

„Die Begegnungen im Tandem sind für mich eine Tür zu allem Neuen hier in der Schweiz.“

Doris, Freiwillige im Tandemprojekt Auf Augenhöhe Biel:

„Ich habe erst nach und nach verstanden, wie sehr ‚meine‘ Welt auf schriftlichen Informationen basiert. Für Marjam ist Lesen ein bewusster Akt, den sie ‚langweilig und anstrengend‘ findet. Ein Beispiel aus dem Alltag: Wir schauen eine uns beiden unbekannte Frucht an, sie fragt mich, was es ist. Es ist ein Kleber drauf, an dem ‚Melone‘ steht, daher fällt meine Antwort überzeugt aus: es ist eine Melone. Sie rätselt, ob es nicht ein Kürbis sei und ob ich es kenne. Es dauert einen Moment, bis wir beide realisieren, woher wir unsere Meinung gebildet haben: obwohl sie den farbigen Kleber darauf gesehen hat, hat sie ihn nicht gelesen.“

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